“Will die Sau net im Kochtopf schmoren,
hat sie auch nichts in der Siedlung verloren!”
(J.Schm.) Mit diesen gereimten Worten sprach Kurt Heck, der 1. Vorsitzende der “SGV Freundschaft e.V. Mannheim-Käfertal”, als
Kerwe-Borsch die Wildschweinprobleme in der Gartenstadt an.
Es war Kerwesonntag in Käfertal — und auch diesmal wurde in guter
Tradition bei den Sängern der
Kerwekranz aufgehängt. Die Stufen der Leiter aufsteigend hörten
die vielen Mitglieder, Freunde
und Nachbarn im Garten des
Vereinslokals Waldpforte eine
lustige “Kerweredd”. Die fleißigen Helfer Edgar Geibert, Alois
Hofmeister, Walter Kugler und
Manfred Weigelt, alle klassisch
mit Zylinder gekleidet, reichten
Heck immer wieder den Pokal,
gefüllt mit der traditionellen Sängerschorle.
Kurt Heck kommentierte das vergangene Jahr mit allen seinen Ereignissen in der großen Welt, im Sport, in Mannheim oder im Verein.
Da gab es viel zu lachen, und er gab auch immer die passende Moral
der Geschichten zum Besten. Inzwischen machten die Sängerpokale
an den Tischen der zahlreichen Gäste die Runde. Dazu passte besonders gut ein Spruch über hoffentlich nicht vorhandene Spione und
Drohnen und die dazu passende Aufforderung: “Drum liebe Gäst lass
Euch net lumpe und spendiert doch ach en Humpe von dem gute, edle
Nass, ich teil auch mit Euch jedes Glas!”
Sehr viele Gäste folgten dem Wunsch des Kerwe-Borsch, und so saß
eine lustige Runde noch bis zum frühen Abend gemütlich bei Livemusik im Biergarten zusammen. Natürlich spielte auch das Wetter
mit, doch damit hatte die Freundschaft selbst während der wochenlangen Regenperiode im Frühjahr viel Glück, soviel, dass laut “Kerweredd”
Freiluft-Angebote aus der ganzen Stadt kamen wegen der
“Wettergarantie”. Mit einer speziell für diesen Tag gestalteten Speisekarte und guter Vorbereitung
unterstützte Familie Gruber die neuen
Wirtsleute mit ihrem Team.